Analyse und Maßnahmenplan für Nichtwohngebäude gemäß § 71a GEG


1. Überprüfung der Nennleistung der Heizungsanlage


Ziel: Feststellen, ob die Nennleistung der Heizungsanlage 290 kW überschreitet.

Vorgehen: Technische Dokumentation der Heizungsanlage einsehen oder direkte Messung der Leistung durchführen.

Ergebnis: Falls die Nennleistung 290 kW überschreitet, muss ein System für die Gebäudeautomatisierung und Steuerung (GA-System) gemäß § 71a GEG bis zum 31.12.2024 installiert werden.


2. Bestandsaufnahme der bestehenden MSR-Technik


Ziel: Feststellen, ob die vorhandene Mess-, Steuer- und Regelungstechnik (MSR) die Voraussetzungen für den Einbau von Energieüberwachungstechnik gemäß § 71a GEG erfüllt.

Vorgehen: Überprüfung der aktuellen MSR-Technik durch Sichtprüfung und Analyse der technischen Dokumentation.

Abgleich der vorhandenen Technik mit den Anforderungen gemäß § 71a GEG.

Ergebnis: Dokumentation der Ergebnisse und Identifikation von Lücken oder Schwachstellen.


3. Maßnahmen bei fehlenden Voraussetzungen für Energieüberwachungstechnik


Ziel: Feststellen, welche Maßnahmen erforderlich sind, um die Voraussetzungen für den Einbau von Energieüberwachungstechnik gemäß § 71a GEG zu erfüllen.

Vorgehen: Analyse der identifizierten Lücken in der bestehenden MSR-Technik.

Erstellung eines Maßnahmenplans zur Aufrüstung oder Ergänzung der vorhandenen Technik.

Ergebnis: Liste der erforderlichen Maßnahmen (z.B. Nachrüstung von Sensoren, Installation neuer Steuerungseinheiten).


4. Überprüfung der elektronischen Zähler


Ziel: Feststellen, ob elektronische Zähler zur Erfassung der Energieverbräuche vorhanden sind.

Vorgehen: Sichtprüfung und Auswertung der technischen Dokumentation zur Zählerausstattung.

Ergebnis: Bestandsaufnahme der vorhandenen Zähler und Identifikation eventuell fehlender Zähler.


5. Festlegung der Maßnahmen zur Umsetzung des § 71a GEG


Ziel: Detaillierte Planung der erforderlichen Maßnahmen zur Erfüllung der Anforderungen gemäß § 71a GEG.

Vorgehen: Zusammenstellung der Ergebnisse aus den vorherigen Schritten.

Erarbeitung eines umfassenden Maßnahmenplans, der alle erforderlichen Installationen, Nachrüstungen und technischen Anpassungen umfasst.

Ergebnis: Detaillierter Maßnahmenplan mit Prioritäten und zeitlichen Vorgaben.


6. Erstellung einer Grobkostenschätzung


Ziel: Bereitstellung einer Kostenschätzung für die Umsetzung der geplanten Maßnahmen.

Vorgehen:Einholung von Angeboten für die erforderlichen Komponenten und Dienstleistungen.

Berechnung der Gesamtkosten unter Berücksichtigung von Material, Arbeitszeit und eventuellen zusätzlichen Kosten.

Ergebnis: Grobkostenschätzung, die als Grundlage für Budgetplanungen und Entscheidungsprozesse dient.